FAQ

Antworten auf häufig gestellte Fragen zu Höheren Fachausbildung im Bereich Technik, Logistikausbildung (eidg. Fachausweis / Höhere Fachbildung), HF Elektronik oder HF Informatik.

Allgemeine Fragen zur Höheren Fachausbildung im Bereich Technik

Welche Höhere Fachschule ist die richtige für mich? Nach welchen Kriterien wähle ich die geeignete Höhere Fachschule aus?

Es gibt eine Menge erstklassiger Schulen, Hochschulen und Bildungsanbieter, die Ihnen alle äusserst interessante Aus- und Weiterbildungen anbieten. Damit Sie jedoch genau den Anbieter finden, bei dem Sie am besten aufgehoben sind und der perfekt zu Ihnen passt, ist es sinnvoll, sich ausreichend zu informieren. Klären Sie für alle in Frage kommenden Anbieter unter anderem folgende Punkte ab:

 

  • Verfügt die Bildungseinrichtung über anerkannte Zertifikate (z.B. eduQua)?
  • Über welche Referenzen und Erfahrung verfügt die Schule?
  • Welche Aus- und Weiterbildungen haben die Lehrpersonen?
  • Wie wird der Praxistransfer gewährleistet?
  • Sind Prüfungen vorgesehen?
  • Wie lange dauert die Ausbildung?
  • Wie ist das Seminar inhaltlich und methodisch aufgebaut?
  • Werden Unterrichtsmaterialien gestellt?
  • Wann findet der Unterricht statt?
  • Wie viele Lernstunden sind neben den Präsenzzeiten zusätzlich zu erwarten?
  • Wie weit ist die Schule von Ihrem Wohnort oder Ihrem Arbeitsplatz entfernt?

(November 2014)

Kann ich während des Studiums an einer Höheren Fachschule auch arbeiten?

Eine höhere Fachausbildung kann grundsätzlich als Vollzeitstudium oder im berufsbegleitenden Modus absolviert werden. Der berufsbegleitende Modus ist je nach Schule unterschiedlich, was sich auch auf den möglichen Beschäftigungsgrad auswirkt – der Gesetzgeber schreibt hier lediglich vor, dass Sie während eines berufsbegleitenden Studiums mindestens zu 50% eine einschlägige Berufstätigkeit ausüben müssen. Die Technikerschule HF Zürich hat ihre Schulzeiten so gewählt, dass eine Vollzeitbeschäftigung grundsätzlich möglich ist. Die meisten unserer Studierenden arbeiten aber 80 oder 90% damit genügend Zeit für Selbststudium, Hausaufgaben, Semesterarbeiten und für die Vorbereitung auf Prüfungen bleibt.

 

(Dezember 2014)

Weshalb soll ich an einer Höheren Fachschule HF studieren? Welche Unterschiede gibt es zwischen Höheren Fachschulen und Fachhochschulen?

Höhere Fachschulen haben eine verstärkte Ausrichtung auf Beruf und Praxis. Absolventinnen und Absolventen von Höheren Fachschulen sind in der Wirtschaft als Praktiker gesucht, da sie bereits vor und während dem Studium in der Branche gearbeitet haben. Höhere Fachschulen haben weniger strenge Zulassungsbedingungen (z.B. genügt ein eidg. Fähigkeitszeugnis EFZ statt der Berufsmaturität). Genau wie Fachhochschulen geniessen Höhere Fachschulen eine hohe nationale Anerkennung.

(November 2014)

Logistikausbildung (eidg. Fachausweis / Höhere Fachbildung)

Mich interessiert der Beruf des Logistikfachmanns. Welche Arbeiten macht ein Logistikfachmann?

Absolventen / Absolventinnen der Berufsprüfung Logistikfachmann / Logistikfachfrau mit eidgenössischem Fachausweis FA verfügen über die nötigen Qualifikationen, um eine anspruchsvolle Tätigkeit in der Produktions-, Beschaffungs-, Lager-, Entsorgungs- oder Distributionslogistik auszuüben. Sie leiten ein Team, gestalten und betreuen Projekte oder arbeiten als qualifizierter Sachbearbeiter / qualifizierte Sachbearbeiterin. Abhängig von der Grösse des Unternehmens sind Logistikfachleute für operative Aufgaben in logistischen Teilprozessen oder der Analyse und Optimierung von logistischen Gesamtprozessen verantwortlich.

(November 2014)

Ich bin Logistikfachmann und möchte mich gerne noch weiterbilden. Welche Möglichkeiten habe ich?

Absolventen / Absolventinnen der Berufsprüfung Logistikfachmann / Logistikfachfrau mit eidgenössischem Fachausweis können sich in einer verkürzten Ausbildung zum Techniker HF Unternehmensprozesse weiterbilden. Mit dem Studium Unternehmensprozesse HF erlangen Sie Kompetenzen, die auf dem Arbeitsmarkt gesuchter sind denn je. Sie gestalten und optimieren den Warenfluss von der Beschaffung über das Lagern bis hin zur Distribution und sind Fachmann in Qualitätsfragen wie auch in der Projektleitung. Die Weiterbildung Unternehmensprozesse HF richtet sich an qualifizierte Berufsleute aus den Bereichen Mechanik, Mechatronik, Automation, Anlagen- oder Apparatebau, Logistik, Detailhandel sowie an Kaufleute. Motivierte Praktikerinnen und Praktiker aus diesen Berufssparten, die mit einer fundierten Ausbildung auf Stufe HF ihre Karriere vorantreiben möchten, machen mit diesem Studium den richtigen Schritt.

(November 2014)

HF Elektronik

Mich interessiert der Beruf des Elektrotechnikers. Welche Arbeiten macht ein Techniker HF Elektrotechnik?

Ein Elektrotechniker entwickelt selbständig analoge und digitale Schaltungen, er konstruiert elektronische Geräte und wartet und unterhält elektronische Geräte und Anlagen. Für die Produktion baut er Prüfmittel, entwirft und programmiert Mikrocomputersysteme oder baut und betreibt computerunterstützte Testsysteme. Elektrotechniker HF unterstützen den technischen Verkauf.

(November 2014)

HF Informatik

Ich möchte Informatiker werden. Welche Arbeiten macht ein Informatiker HF?

Der Berufsalltag eines Informatikers kann je nach Fachrichtung ganz unterschiedlich aussehen.

Informatiker/-innen der Fachrichtung Applikationsentwicklung sind Software-Fachleute. Sie realisieren Softwarelösungen für neue oder veränderte Produkte oder Abläufe. Dazu analysieren sie zunächst die Wünsche ihrer Auftraggeberinnen und Auftraggeber und halten die Anforderungen an das Programm fest. Sie programmieren die Software, testen sie ausgiebig und schulen dann die Anwender.

Informatiker/-innen der Fachrichtung Systemtechnik sind zuständig für den Aufbau und die Wartung von Informatiksystemen. Sie wählen die geeignete Hardware und Software für ihre Auftraggeber aus. Dann installieren sie PC-Arbeitsplätze, Drucker und Server. Sie konfigurieren Dienste wie Freigaben und das regelmässige Erstellen eines Backups, damit keine Daten verloren gehen. Ausserdem sind sie zuständig für die Sicherheit der Netzwerke und beheben Störungen. Informatiker der Fachrichtung Systemtechnik arbeiten als Supporter im Level 2 oder 3 oder bauen in Computershops Rechner zusammen. Ein Traumjob wäre beispielsweise, Systemoperator von einem kleinen Rechnerpark zu sein.

Informatiker/-innen der Fachrichtung Betriebsinformatik sind Fachleute mit Aufgaben in der Systemtechnik und Software-Entwicklung. Sie arbeiten je nach Arbeitgeber an unterschiedlichen Aufgaben. So installieren sie beispielsweise Geräte für Benutzerinnen und Benutzer und übernehmen den Support. Sie unterhalten Server und Netze. Sie sind aber auch an Projekten der Applikationsentwicklung beteiligt, ermitteln Anforderungen, programmieren, erstellen Testkonzepte und setzen Datenmodelle in einer Datenbank um.

(November 2014)

Ich interessiere mich sehr für Informatik und möchte gerne beruflich in der Informatik arbeiten. Wie kann ich Informatiker werden?

Es gibt sowohl das Studium in Informatik mit verschiedensten Schwerpunkten als auch eine Informatikerlehre mit verschiedenen Schwerpunkten.

Ein Studium können Sie mit gymnasialer Matur an einer Universität oder mit Berufsmatur an einer Fachhochschule FH aufnehmen. Ohne Matur oder Berufsmatur, aber mit einer abgeschlossenen Berufslehre können Sie ein Studium an einer Höheren Fachschule HF absolvieren. Die Zulassungsbedingungen zum Studium Informatik HF setzen den Abschluss in einem einschlägigen Beruf voraus. Interessentinnen und Interessenten mit folgenden Fähigkeitszeugnissen sind zugelassen: Elektroniker/-in, Informatiker/-in, Mediamatiker/-in, Automatiker/-in, Telematiker/-in.

(November 2014)