3D-Druck - Juventus Technikerschule HF Zürich

Mit dem Essen kommt der Appetit

Bild 3D-Druck Juventus Technikerschule HF Zürich

Bereits zum dritten Mal durften die Studierenden HF Maschinenbau im Fach «Aktuelle Themen Maschinenbau» im Rahmen von Semesterarbeiten mithilfe von 3D-Druck spannende Aufgabenstellungen meistern.

Was wir damals kaum für möglich gehalten hätten: die Aufgaben sind mit jedem Semester noch etwas komplexer und herausfordernder geworden. Als ob die Studierenden sich zum Ziel gesetzt hätten, die schon herausragenden Arbeiten ihrer Vorgängerinnen und Vorgänger zu übertrumpfen. Die folgenden beiden Beispiele zeigen eindrücklich, was dabei geleistet worden ist. Eine Auswahl zu treffen, welche Arbeiten wir in diesem Newsletter vorstellen möchten, fiel uns unglaublich schwer.

Modell für ein Getriebe eines serienmässig hergestellten Toyotas
Auf den ersten Blick schien die Aufgabe einfach: ein Getriebe eines serienmässig gelieferten Toyotas nachzubauen, um das Modell zu Anschauungszwecken einsetzen zu können. Doch nicht alles, was einfach erscheint, lässt sich auch ohne weiteres umsetzen. Galt es doch, die vorgegebenen Teile so zu modellieren, dass sie auf einem handelsüblichen 3D-Drucker gefertigt werden konnten. Das Getriebe musste nicht nur massstabgetreu gefertigt werden, sondern Bauteile und Baugruppen mussten sämtliche Schaltfunktionen des Originalgetriebes zulassen. Um die Schaltvorgänge bei laufendem Getriebe von aussen zu beobachten, musste ausserdem dessen Gehäuse angepasst werden.

Planetengetriebe mit verschiedenen Verzahnungsarten
Eine andere Herausforderung bestand in der Konstruktion eines Planetengetriebes, bei welchem mit verschiedenen Verzahnungsarten das bestmögliche Übersetzungsverhältnis erreicht werden sollte. Diese Aufgabenstellung hatte es in sich, denn es mussten mehrere Optimierungsvorgänge durchgeführt werden, bis das Resultat zufriedenstellend war. Das bedeutete: konstruieren, ausdrucken, zusammenbauen, testen, Ergebnisse reflektieren, erneut konstruieren, erneut Drucken, und so weiter.
Dass die Präsentationen am Semesterende nicht nur dem Dozenten, Daniel Ponca, sondern auch allen anderen Teilnehmern viel Freude bereiteten, spricht für sich. Die Begeisterung der Studierenden für diese Arbeiten war förmlich zu spüren und die innovativen Lösungsansätze haben vollumfänglich überzeugt. Herzliche Gratulation!