Rapid Product Development - Juventus Technikerschule HF

Rapid Product Development

Rasche Produkteentwicklung mit additiven Fertigungstechniken hautnah miterleben. Studierende in HF Maschinenbau waren dabei.

Im Dezember durfte die Klasse 4M (HF Maschinenbau) bei einer Betriebsbesichtigung die Firma IRPD („Institut RPD (Rapid Product Development)“) und deren Produkte kennenlernen. Begleitet wurden wir von Raphael Schmid aus der Gruppe Reverse Engineering/Medical.

Einleitend erklärte uns Raphael Schmid mittels einer Präsentation die Geschichte der Firma und im Detail auch die verschiedenen Produkte, die sie herstellen.

Hauptsächlich handelt es sich um die Fertigungsmethode SLM (Selective Laser Melting). Durch Reverse Engineering werden physische Objekte in dreidimensionale CAD-Daten verarbeitet. Die so erzeugten Daten können zur Reproduktion des Objekts mittels generativer Produktionsmethoden (SLS/SLM) verwendet werden.

Das SLS Verfahren (Selektives Laser Sintering) stellt die Haupt- und Schlüsselkompetenz dar. Beim Lasersintern werden 3D-Daten vom Computer in einzelne Schichten (0.05mm bis 0.15mm) zerlegt. Durch eine Walze wird Pulver auf der Bauplattform aufgebracht. Ein CO2-Laser (ca. 0.4mm) der auf das Pulverbett fokussiert wird, schmilzt den pulverförmigen Kunststoff örtlich kurz auf und verbindet somit die darunter liegende Schicht mit der Neuen. Die Bauplattform senkt sich danach um die gewünschte Schichtdicke ab und es wird erneut Pulver aufgetragen.

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